Weinbau im VDP ist mehr als ein Handwerk. Das Zeug für Spitzenweine kann man sich nicht in drei Jahren Lehrzeit aneignen. So vielfältig und individuell der Kreis der Mitglieder erscheint, so unterschiedlich präsentieren sich deren Weine.
Eines aber haben sie gemeinsam: Es sind Produkte einer Gemeinschaft von Individualisten. Die Winzer im VDP identifizieren sich mit ihrer Region und bereichern das kulturelle Erbe. Mit ihrer Arbeit prägen sie ganze Landschaften und führen das fort, was ihre Vorfahren zum Nutzen aller begonnen haben.
Sie übernehmen Verantwortung und beweisen, daß heute Erfolgs- und Qualitätsstreben nicht zwangsläufig auf Kosten anderer und schon gar nicht auf Kosten der Umwelt gehen muß. In einer Zeit, in der viele eine neue Orientierung suchen, sind die VDP-Winzer zu Vorbildern geworden.
Sie haben Lebensart und Stil, sind weltgewandt, ohne ihre Bodenständigkeit zu verlieren. Die VDP-Winzer haben sich an die Spitze ihrer Branche gesetzt und zeigen, daß sie Weinbau als Weinkultur verstehen. Sie sind eben nicht nur Handwerker, sondern auch Künstler. Das Handwerk braucht Geschick und einen großen Erfahrungsschatz. Kunst ist Ausdruck von Intelligenz und Kreativität. Treffen sie zusammen, entstehen große Weine.
Zulassung als Lehrbetrieb: 82,5 % aller VDP-Güter
Weit überdurchschnittliches berufsständisches Engagement der VDP-Winzer
Weinbauverband: 60 %
Reg. Weinwerbungen: 32,5 %
Mitgliedschaften in anderen qualitätsfördernden Vereinigungen mit spezifischen Interessensgebieten (Barrique Forum, Charta, Mainzer Weinbörse, Pro Riesling, Naturland, BÖW): 75 %